Die Fischer von Raja Ampat

Die Riesenmakrelen sind pfeilschnell. Die Jäger schießen durchs Wasser, zu schnell um zu sehen, wie sie Beute machen unter den Neonfüsilieren, die sich zu einem massiven Ball formieren. Er schützt das Individuum darin. Man kann die Dynamik hören. So plötzlich, wie die Jagd begann, ist sie vorbei. Es kehrt wieder Ruhe ein am Magic Mountain. Mantas gleiten heran. Es ist ein magischer Moment in atemloser Stille.

erschienen in:
– Tauchen

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Kleinvieh macht auch Mist

Wenn die anderen davon schwärmten, „Muck-Diving“ sei das Größte, war mir das lange ein Rätsel. Ich konnte nichts dabei finden, über schlammigem  Grund nach „Critters“ zu suchen, jenen kleinen und kleinsten Meeresbewohnern, skurril bis bizarr in Farbe, Form und Fortbewegung. Wenn man weitsichtig ist, verschwimmt zudem alles, was nah dran ist, vor den Augen. Die  Makrowelt blieb mir verborgen. Ein Freund, weitergereist als ich, schärfte meinen Blick dafür. Er schwärmte von der Lembeh Street sowie den tierischen Seltsamkeiten, die in ihr lebten – und gab mir eine Lupe in die Hand.

erschienen in:
– unterwasser

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Adelaar

Das Schicksal des alten Schiffes schien besiegelt. Die Adelaar, zur Kaiserzeit in Holland gebaut, rostete in einem Hafen an der Ostsee vor sich hin. Niemanden in der früheren DDR interessierte der in die Jahre gekommene Lastkahn. Er hatte seine Zeit als Küstensegler hinter sich. Dann entdeckte ihn Bernd Pfeiffer, der eigentlich nur einen Anker suchte. Er fand ihn mit der Adelaar daran. Behutsam und über Jahre restaurierte er die Brigg. Heute ist sie ein komfortables Charterschiff, meistens in Indonesien unterwegs, zu den besten Tauchplätzen der Welt. Ein Törn ging neulich ab Bali los – Kurs Komodo Nationalpark.

erschienen in:
– unterwasser

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Das Hotel

Es gibt viele Geschichten über das Tauchen. Wenige bleiben haften, weil darin von einem Hotel die Rede ist. Lady Di war dort, auch Mick Jagger. Die Geschichte führt wieder in eine entlegene Inselwelt; der Seefahrer Vasco da Gama entdeckte sie vor 500 Jahren für Portugal. Später kamen die Holländer. Die Molukken wurden als Gewürzinseln ausgebeutet – Muskatnussbäume prägen bis heute die Landschaft. Sie ist auch unter Wasser einzigartig. Die kleine Insel Banda Naira liegt im Südosten. Es gibt dort eine Tauchbasis abseits des Massengeschmacks – und das im Kolonialstil erbaut Hotel Maulana in der Nähe des kleinen Hafens.

erschienen in:
– unterwasser

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